WSVA in der Norddeutschen Zeitung

„Spülgerät kommt garantiert/
Erfolgreichstes Sportjahr für den Wassersportverein Aumund“ titelt der Artikel von Ulf Buschmann in der Freitagsausgabe der Norddeutschen.

„AUMUND/GROHN. Die Liste der zu Ehrenden wollte kein Ende nehmen. Aber langweilig wurde es niemandem. Schließlich ist das Jahr 2004 das sportlich erfolgreichste in der Geschichte des Wassersportvereins Au¬mund (WSVA) gewesen. Dessen Mitglieder trafen sich jüngst zur Jahreshauptversammlung. Besonders freuten sich die Aktiven über den Erfolg der Crew von der Blue Fa-shion und Marc Plugowski. Mit seinen Kameraden hatte er beim Kiel-Cup im Rahmen der Kieler Woche Rang 1 belegt.
Neben den sportlichen Aktivitäten gab es eine Menge vor Ort zu tun. Gerade für die Yachthafengemeinschaft in Grohn ist die Verschlickung ein Dauerthema. In der Vergangenheit hatte das Sportamt dafür gesorgt, dass der Sporthafen ausgebaggert
wird. Das werde in Zukunft nicht mehr möglich sein, hieß es. Aus diesem Grund wurden 2004 rund 30000 Euro in die Anschaffung ei¬nes Spülers investiert. Dabei handelt es sich um einen ehemaligen Schlepper, der so umgebaut wird, dass der Grohner Hafen vom Schlick der Lesum befreit werden kann. Die Gesamtkosten bezifferte Vereins Vorsitzender Hans-Dieter Krasowka. Er machte keinen Hehl daraus, dass es Skeptiker dieser Verfahrensweise gebe. Dennoch gehen die Umbauarbeiten voran. Zudem wird in den kommenden Monaten eine Crew für das Spülgerät ausgebildet. Der WSVA wird dabei auf Mitglieder im Verein zurückgreifen, die ein Lotsen- oder Kapitänspatent haben.“